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Frohes Neues Jahr! – Tag 66, 67, 68 … und 75

Januar 1, 2009

Bay of Fires Hallihallo hier spricht die Urlauberin…

Also zu allererst – I WISH YOU A HAPPY NEW YEAR 2009 !!!

Bin wieder heil von meinem ersten richtigen Campingtrip heimgekommen. War total schön, aber leider auch total anstrengend. Erzähl auch nur im Kurzformat heute (hoff zumindest) – ist sonst wahrscheinlich immer recht langweilig.

Heilig Abend gings mit Simone von Launceston nach ‚Bay of Fires‘ los (lange – ca. 5 Stunden – und holprige Fahrt – der alte Ford halt leider ein bisschen leiden müssen). Eine der schönsten Strände hier in Tasmanien. Hier haben wir dann natürlich auch unser Zelt aufgeschlagen, und somit Weihnachten am Strand verbracht. Der Strand war traumhaft, das Wasser aber leider etwas zu kalt und das Essen auch nicht so weihnachtlich (Sandwiches mit ein bisschen Alkohol zum Anstoßen) aber alles in allem, hab ich meine Aussage, dass ich ein sommerliches Weihnachten verbringen werde, verwirklicht.

Am nächsten Tag gings dann an der Ostküste runter, durch sämtliche kleinen Orte mit gelegentlichen Pausen. Unser festliches 1. Weihnachtstags-Essen waren dann kalte Nudeln mit Tomatensauce und Parmesan, juhu! Aber natürlich am Strand mit umfunktioniert zu nem primitiven Picknick. Danach noch ein bisschen Badepause und dann weiter. Unsere nächste Absteige war ein Campingplatz nähe ‚Coles Bay‘ an einer Lagune. Leider zuuu viele Moskitos.

Am 26. haben wir dann den ‚Freycinet National Park‘ in Angriff genommen, der für das ‚Wineglass Bay‘ – Strand in der Bucht – bekannt ist (alles in den Fotos nachschauen). Dafür mussten wir circa ne halbe Stunde nen anstrengenden Pfad den Berg hochlaufen um zum Aussichtspunkt zu gelangen. Wir hätten die Möglichkeit gehabt, auch noch ne zwei Stunden-Tour dahin zu machen, war aber nicht so angetan von der Sache und das Wetter war auch nicht strandtauglich. Da dann mal ne Dusche fällig war (schlimmste ever – heiß oder kalt, nix dazwischen), haben wir uns in ner Jugendherberge in Hobart – der Hauptstadt Tasmaniens niedergelassen und eine Nacht ein normales Bett und Stadtleben genossen.

Eine Nacht später gings ab nach ‚Bruny Island‘, da wir dort Hajo und Petra treffen wollten. Leider konnten wir sie weder erreichen noch finden. Haben aber dafür wieder alle möglichen Strände abgeklappert und uns die Insel ein wenig angesehen. Zum Schluss sind wir mit dem TOTAL geländetauglichen Ford-Geppele auf dem Strand entlang dem Wasser zum nächsten Campingplatz gefahren. War ein Erlebnis, alle fünf Sekunden denkst, ooooje jetzt bleiben wir stecken, vor allem, wenn die Vierradantrieb-Autos rechts und links im Sand feststecken…

Sonntag erkundeten wir noch ein bisschen weiter die Insel, bis wir irgendwann Gott sei Dank eine Nachricht von den beiden bekommen haben. Sie waren schon im Süden Tasmaniens und wenn wir wollten, könnten wir dahin nachkommen. Also gings ab nach Lune River zu einem ziemlich interessanten Abenteuer. Wir wohnten bei einem Japaner (Hisao), der seit ca. 30 Jahren in Australien ist und zwischendurch 2 Jahre mit den Aborigines lebte. Er haust SEEEEEHR basic, das heißt, er hat seine Bude selbst gebrettert, alle Wände offen, nur mit Teppich abgehängt, schläft auf dem Boden auf nem Fell, kocht über ner Feuerstelle im Boden seines Hauses, beheizt die Badewanne mit einem Feuer, kühlt seine Lebensmittel in nem Loch unter dem Boden und schöpft Wasser mit einem großen Topf aus seiner eigenen Quelle. Ich hab sowas noch nie erlebt. Total interessant.

Nachdem wir den nächtlichen Sturm überlebt hatten (und mein Zelt glücklicherweise standen blieb) sind Hajo, Petra, Andi, Runessa und ich nach St. Helens weitergezogen. Dort durften wir im Haus einer australischen Familie hausen (Mama Suzanne, Papa Stuart und Tochter Emma -10-) und haben mit denen zusammen gegessen, getrunken und Spaß gehabt. Irre diese Leute. Also wirklich verrückt, die Mama des Hauses hat dann noch allein bis 3Uhr nachts Party gemacht, laut Musik gehört, getrampelt, getanzt und gesungen. Sowas sei hier anscheinend gar nicht so unüblich. Das war ne Erfahrung – leider eine schlaflose.

Am nächsten Tag gings leider schon wieder nach Hause, da noch ein paar Dinge für Hajo und Petra anstanden. Ich bin dann zufällig in Simones Haus auf Patricia und Yoka gestoßen, die nun dort wohnen und haben uns natürlich dann gleich für Silvester verabredet.

Das heißt gestern Abend wurde gemeinsam gekocht (Känguru natürlich) und danach gings in die City. Leider waren die Mädels ziemlich schnell ‚angetütelt‘ gewesen, was bedeutet, wir sind nicht mehr weit gekommen. Bin froh, dass wir aber das 3Minuten-Feuerwerk sehen konnten. Haben ein paar Jungs kennengelernt und wollten mit denen in die Disko aber 10€ Eintritt ist schon viel für Backpacker. Simone war leider ne totale Spaßbremse, so kam es, dass wir halt noch in nem Pub bis halb 3 gefeiert haben und dann gings heim.

Ja, kürzer geht’s net, sorry, aber seid ihr ja nun schon von mir gewöhnt, oder?!
Ok, hoff ihr habt schön gefeiert und die Korken knallen lassen,
Ich sende euch schöne Neujahrsgrüße vom anderen Ende der Welt.

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