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Bye Bye Tassie – 10 Wochen Tasmanien

Januar 24, 2009

Die Daenin und ichEs ist soweit, mein letzter Tag in Hobart und damit auf Tasmanien ist angebrochen. Hab die letzten vier Tage hier ziemlich genossen und bin jetzt aber auch froh, endlich mein ‚geplantes Abenteuer‘ zu starten. In ein paar Stunden geht mein Flieger und das heißt Ade angenehmes Wetter, Hallo Hitze.

Aber nun ein bisschen was zu den letzten Tagen… Hab ein paar Dinge unternommen und auch neue Leute kennen gelernt. War zum Beispiel hier im Städtchen unterwegs, hab den Hafen erkundet und war auf dem Salamanca Market (Samstagsmarkt in Hobart am Hafen). Ganz nett hier in Hobart, aber recht ruhig und teilweise auch langweilig leider. Meistens bist unterwegs gewesen, um was essbares zu finden (auf dem Markt zum Beispiel ‚deutsche Weißwurst‘), da der örtliche Supermarkt so teuer ist, dass nicht über kochen nachdenken musst (ok, das typische Billig-Backpackergericht hätt ich machen können – Nudeln mit Fertig-Tomatensauce – isst wirklich JEDER Backpacker!!!).

Vor zwei Tagen hab ich dann eine Port Arthur-Tages-Tour gebucht. Haben uns die Geschichte (naja, 130 Jahre is nich soo viel) erzählen lassen und etliche Stopps auf dem Weg dorthin gehabt um zu erkunden und zu lernen. Port Arthur war nett zu sehen, aber leider nicht so sehr interessant, da halt nur noch Ruinen, also Mauern ohne Dach und ohne Gegenstände etc. übrig waren. Mit einem Heftchen bewaffnet musstest dich dann selbst schlau machen.

Gestern wars dann schon besser. Ich war zuerst in der deutschen Bäckerei hier in Hobart und hab mit ne Brezel und zwei Streuselteile gekauft (mmmmmhhhh). Mittags hab ich ne 1 ½ Stunden Jetboot-Tour gemacht. Das war sooooo toll. Haben die Gegend hier ein wenig erkundet und sind vor allem immer wieder mal über die Wellen geprescht. Ich weiß was ich mal machen möchte wenn ich groß bin (s’Problem is, ich werd nie groß), ich werd Jetboot-Fahrer. Das war so spaßig und der Crew ebenso angesehen, wieso die das machen. Einer von ihnen hat mir hinterher erzählt es gibt nichts Schöneres für ihn als morgens aufzustehen und zur Arbeit zu gehen. Beneidenswert.

Abends war ich immer in Gesellschaft. Hab mir am Anfang gedacht Sch***e, jetzt bist wirklich wieder alleine, aber dem war nicht so. Hab gleich am zweiten Abend einen Typen hier im Hostel kennen gelernt (Jens, 21 Deutscher), den ich angesprochen hatte. Hab das 100 Stunden gegen den Wind gehört, dass er Deutscher ist (mir ist nie aufgefallen wie bescheuert sich der deutsche Akzent im Englischen anhört – aber leider bei allen, also wahrscheinlich auch bei mir) und dadurch sind wir ins Gespräch gekommen. Hab dann den ganzen Abend bis in die Nacht mit ihm gequasselt.

Auf der Port Arthur-Tour hab ich auch etliche Leute in meinem Alter kennen gelernt und so kam es dann zum Beispiel, dass wir alle gemeinsam ausgingen (ca. 8 Leute). Als die meisten bereits abgereist sind, hab ich mich dann immer noch mit einem dänischen Pärchen getroffen, die auch auf der Tour dabei waren und so war ich eigentlich immer in Gesellschaft. Hoff das geht so weiter…

Muss jetzt noch ein paar Stunden totschlagen, da es regnet und ich nicht weiß was bei Regen unternehmen, Touren gehen zu lange, laufen wirst nass und im Hostel rumsitzen is langweilig, also mal überlegen.

Wünsch euch was und hoff ihr winkt mit mir heut Abend zum Abschied *schnief*
eure Andrea

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