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Ayers Rock, Olgas und Kings Canyon – Ostern im Outback

April 19, 2009

The Easter UluruHallihallo, ich meld mich auch mal wieder… Und wünsche euch nachträglich schöne Ostern (auch wenns irgendwie lächerlich ist). Habs zuvor nicht mehr hingekriegt und wenn dann mal in der australischen Wüste bist, dann brauchst definitiv nicht an Kommunikationsmöglichkeiten oder Verbindung zur Außenwelt denken.

Ja was gibt’s denn zu erzählen. Ich hab ja leider alle meine Lieben in Cairns zurückgelassen und hab mich auf ins australische Outback gemacht, zu den Aborigines und zum roten Dreck. In Alice Springs hatte ich dann aber leider totales Pech, denn über Ostern war ALLES zu. Keine Chance. Hab mich kurzerhand entschlossen einen Tagestrip in die West MacDonell Ranges zu machen (ich glaub die schreibt man anders), der auch ganz nett war.

Dann am nächsten Tag – Ostersonntag – gings los. Wir wurden mit unserem heißen 4WD-Gefährt abgeholt und haben uns ein paar Stunden lang auf den Weg zum Kings Canyon gemacht. Meine Gruppe hab ich so nach und nach kennen gelernt und hat sich rausgestellt, dass es voll gut gepasst hat. Bunt gemischt, sowohl aus verschiedenen Ländern, als auch die Altersklassen.

Im Kings Canyon wurde dann erst mal 3 ½ Stunden in der größten Hitze durch die Berge geklettert und auf und ab und auf und ab. Puh, schwitz. Die 1 ½ Liter Wasser gingen raus wie nix. War eher nicht genug. Am nächsten Tag gings dann auf zum Ayers Rock (Uluru). Für die, welche hochklettern wollten, hieß es dann erst mal hoch auf den großen Stein und der Rest der Truppe (inklusive mir) hat sich dann auf den 10km Trip rund um den großen Haufen gemacht. Boah,… HEIß! Aber da das alles ja noch nicht gereicht hat, sind wir am nächsten Morgen dann auch noch rund 6km durch die Hügel der Olgas gelatscht, was auch rund 3 Stunden unserer Tripzeit beansprucht hat. Aber hat sich gelohnt, jeder einzelne der Walks. Denn was wir gesehen haben, war einfach super schön. Das Outback ist gigantisch und total toll.

Zusätzlich zu all den Walks, haben wir uns dann natürlich noch den roten Berg (Uluru) bei Sonnenuntergang angesehen und die Olgas bei Sonnenaufgang, was natürlich hieß: Fotos ohne Ende, Sekt zum Anstoßen und leider seeeehr früh aufstehen…

Würd am liebsten zurück, denn meine Gruppe war super, hab mich ganz prima mit einem Belgier, einer jungen Deutschen und einer Engländerin verstanden und es war außerdem ne ganz neue Erfahrung. Haben zum Beispiel jeden Abend unter freiem Himmel geschlafen und somit die Sterne zum Einschlafen gehabt. Außerdem war das Essen super lecker und ich hab außerdem ein paar wilde australische Tiere gesehen… super.

Hinterher gingen dann alle noch gemeinsam aus um den Abschied zu feiern und dann gings auch schon mit dem zwei Tage Bus nach Adelaide. Mann, war das eine Fahrt. 1600km in zwei Tagen durch die Wüste Australiens. Warm, lang und ungemütlich. Aber trotzdem mal wieder ne Erfahrung wert. Haben über Nacht in Coober Pedy, der berühmten unterirdischen Opalstadt verbracht und so in einer Mine geschlafen. Recht nett eigentlich auch wenn wir uns wie in nem U-Boot vorkamen.

Doch dann der Schock. Adelaide – ‚freezing‘ kalt. Und es regnete!! Nicht zum Mal runter kühlen, ne. Kalter, richtig kalter Regen… *heul* ich will wieder in meine Wüste oder die Tropen zurück. Hier beginnt nämlich der Herbst und der kann mir gestohlen bleiben.

Hier heißt es jetzt noch ein paar Tage Adelaide bevors weitergeht, aber das kommt in meinem nächsten Bericht. Genießt die schönen Fotos und vor allem den Rest eures Wochenendes.

Eure zitternde Andrea

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See ya East Coast – again a say goodbye

April 10, 2009

Cassowary-WarnungDas ist so traurig. Mal wieder musst ich mich von vielen neuen Freunden verabschieden und bin heute dann meinen neuen Reiseabschnitt angetreten. Ab sofort bin ich im Northern Territory also genauer gesagt im Moment in Alice Springs. Am Ostermontag werde ich mich dann auf den Weg zum großen roten Berg und Genossen machen.

Aber bevor ich mich verabschiedet hab, haben wirs nochmal richtig krachen lassen. Es ist super toll, wenn man ein paar Leute kennt, denn dann ist man wirklich nie alleine, bzw. hat immer was zu tun. Hab also die letzten Tage jetzt noch in Cairns zugebracht.

War einen Tag mit einem ganz herzigen Engländer (Frankie – reist mit drei Freunden), welchen ich vom Whitsundayboot bereits kannte, auf einem Segelboot ins Great Barrier Reef gesegelt und haben dort geschnorchelt und eine der Inseln erkundet. War richtig schön. Haben viele bunte Fische und Korallen gesehen (und gefühlt – hab mich mal wieder an ihnen geschnitten) und zudem noch ein letztes Mal Segelluft geschnuppert. Hab ein paar Unterwasserfotos gemacht, weiß aber nicht, ob meine Künste für scharfe Bilder ausreichend waren…

Dann gings auf einen zwei-Tages-Trip ans Cape Tribulation, welches mitten im Regenwald liegt. Dort waren wir auf Wandertour, haben uns auf ne Krokodil-Cruise-Fahrt begeben (leider erfolglos) und zudem bin ich noch Junglesurfen gewesen (da fegt man an Seilen durch die Bäume) und hab einen Ausritt (auf Pferden – ich!) am Strand unternommen. War recht nett, bis auf die riesigen Spinnen und den ganzen Regen – aber naja is halt Schicksal: Regen im Regenwald.

Und neben diesen ganzen Aktionen wurde dann jeden Abend noch kräftig Geld ausgegeben *flenn*. Waren abends immer zuerst was essen (ha, gratis wegen meiner Reiseagentur– Geld gespart) und danach in unserem Favouritenclub (Woolshed – gespartes Geld rausgehauen). Aaaaber nicht immer. Ich Glückliche hab zu Beginn den attraktiven Manager des Clubs kennengelernt und so kam es dann, dass ich meinen Geldbeutel einen Abend lang nicht rausziehen musste und die ganze Zeit mit ihm an seiner Bar verbrachte. Leider musste er die nächsten Abende arbeiten, sprich nix mehr mit Freikarte… Naja, hatte trotzdem nen riesen Spaß.

Werd meine zwei Mädels hier – Amanda, Schweizerin und Lara, Holländerin – nicht vergessen, denn wir hatten ne super Zeit hier und einiges erlebt. Hätte gern noch mehr mit ihnen zusammen unternommen, aber wir alle drei haben heute ihren Flieger in drei verschiedene Richtungen genommen… wer weiß, vielleicht kommt bald der Tag ‚back home‘, wo wir uns alle wiedersehen.

Ok das heißt nun: Outback Hallo! Schon ne ziemlich Umstellung vom schwülen Cairns ins trockene Alice Springs zu kommen. Aber beides heiß (hoff die Ostereier schmelzen hier nicht). Mich grausts ja schon wieder in den Frühling Deutschlands zurück zu fliegen. Aber bis dahin genieß ich noch die Sonne Australiens.

Winke winke – genießt die Feiertage!!
Eure Andrea

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I did it!!! – Skydive

April 4, 2009

woohoooo!Woooow! Mehr gibt’s nicht zu sagen. Es war einfach ‚amazing‘!

Für alle die nicht wissen was Skydiving ist, das ist Tandemspringen, bei dem man aus einem Flugzeug in 14000 feet (9-10km) Höhe rausspringt, dann 60 Sekunden fällt und danach noch ein paar Minuten am Fallschirm hängt und fliegt. Und es war ‚fucking awesome‘, um es richtig auf Englisch auszudrücken.

Hab das schon vor langer Zeit gebucht und gedacht ich warte mit erzählen, bis ich es hinter mir hab, nur für alle Fälle… Also gings heut morgen zum Strand.

Dort hatten wir die Einführung, dann wurde Ewigkeiten gewartet und irgendwann habe ich dann meinen Partner und meinen Kamermann zugeteilt bekommen. Auf zum Flugzeug…

Mir gings super, die ganze Zeit. War eigentlich gar nicht aufgeregt. Sind dann in diesem winzigen Flieger gesessen und mit offener Türe gestartet… und dann gings auf einmal los. Erstes Paar raus – shit, aufgeregt – aber es ging zu schnell, auf einmal waren wir draußen.

Durfte dann erst mal 1 Minute lang schreien und danach fliegen und gleiten, bei welchem ich steuern und so die sogenannten ‚spinns‘ durchführen konnte. Aus der Luft konnten wir alles überblicken, inklusive dem Reef und hinterher wurde dann auf dem Strand gelandet.

Woohoo. Das war der Wahnsinn.

Ok, da ich immer noch schwebe und total high bin, hör ich jetzt wieder auf. Sende euch unglaublich glückliche und aufgeregte Grüße und hoff ihr genießt die witzigen Fotos!

PS: mehr gibt’s grad nicht zu sagen. Bin zurzeit mit den Leuten vom Boot unterwegs, da wir in den gleichen Orten sind. Morgen geht’s weiter nach Cairns und dort wird noch ordentlich gefeiert! Leider steht der Abschied bevor!

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I am sailing, I am sailing – die Whitsundays!

April 2, 2009

Whitsundays!!!Oh mein Gott, war das schön!!! Ich sags euch, ich würd am liebsten wieder zurück aufs Boot gehen und nie wieder runter davon. Ich hatte zwei unglaublich schöne Tage und Nächte mit 27 super netten Leuten und unserer 4 Mann Crew auf einem super Segelboot … und wir haben einfach nur genossen. Sooo toll.

War ja zu Beginn ein wenig besorgt, … eventuell seekrank, den ganzen Tag nur Sonne, unter Deck schlafen und das auch noch alles in einer so großen Gruppe. Aber schlussendlich bin ich gesund geblieben, bin auf den Geschmack des Sonnenbadens gekommen, hab die zweite Nacht auf Deck unter Sternenhimmel geschlafen und mich super mit einigen der Leute verstanden.

Ratet mal welches unser Boot war… genau das da: Ne Scherz. Das ist Michael Schuhmachers Yacht, by the way. Der war eine Zeit lang auf der gleichen Mini-Insel wie wir. Nee, also das hier ist unser Boot gewesen. Die Boomerang. Richtig tolles Segelboot und alle durften helfen es vorwärts zu bringen.

unser Segelboot

Im Großen und Ganzen bestand unser Alltag darin: Segeln zu helfen, Sonnencreme aufzutragen, auf dem Deck zu entspannen und regelmäßig ins Wasser zu springen um im Reef zu schnorcheln und die Korallen und Fische zu bewundern. Also alles super lässig und entspannend. Abends wurde dann irgendwo mitten im Ozean der Anker geworfen und dann gefeiert. Uuund um es natürlich nicht zu vergessen – es ging auch an den Whitehaven Beach. Einer der 10 besten Strände der Welt und ja: TOP! Super! Wunderwunderschön.

Für alle Australien-Besucher. Geht hin! Lohnt sich! Diese 2 Tage sind definitiv unter meinen Top 3 Dingen die ich hier in Australien gemacht habe, auch wenn ich nicht genau weiß, was zu meinen Top 3 zählt. Es war einfach super. Ich kanns gar nicht in Worte fassen, ich schwebe immer noch ein wenig…

Bin inzwischen weiter nach Magnetic Island gezogen und hab hier zwei Nächte unter anderem mit den meisten meiner Seglerkollegen verbracht. Das Hostel hier ist richtig gemütlich und so haben wir uns zwei chillige Tage gemacht und einfach nur das Feeling dieser ruhigen Insel genossen. Auf einem kleinen Walk wollten wir uns noch ein paar freilebende Koalas angucken, aber irgendwie scheinen die uns gerochen zu haben und sind verkrochen. Naja, vielleicht beim nächsten Mal.

Gut, werd jetzt mal noch ein paar Stunden Schlaf nachholen.
Sende euch schunkelnde und immer noch träumerische Grüße.
Eure Andrea

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Born to be wiiiild – kurzer Zwischenbericht

März 27, 2009

Born to be wiiiiiildSodele, hab Bundaberg inzwischen verlassen und bin für zwei Nächte in Agnes Waters (Town of 1770) geblieben. Heute Abend geht’s mit dem Nachtbus weiter nach Airlie Beach und von dort aus geh ich Seeegeln.

In Bundaberg fühlte ich mich ein wenig fehl am Platz. Es ist bekannt dafür, dass all die Fruitpicker dort arbeiten, sprich ich war so gut wie der einzige ‚Touri‘. Hab aber das Beste daraus gemacht und mich ein wenig unter die Leute gemischt. War unter anderem in der Rum Distellerie des Bundaberg Rums. Das konnt ich mir nicht entgehen lassen und es war auch recht interessant. Die Kostproben lässt man selbstverständlich auch nicht aus.

Hier in Agnes Waters bin ich in nem Backpacker gewesen, welches total ‚chillig‘ ist, wie alle es hier ausdrücken. Da es hier nicht sehr viel zu tun gibt, hab ich mich dafür entschlossen eine ‚Choppa Tour‘ zu machen. Mann, war das ein Spaß. So bin ich das erste Mal in meinem Leben eine Mini-Harley gefahren und wollt gar nicht mehr aufhören. Unter anderem haben wir unterwegs Kängurus beobachtet und sind ganz nahe gekommen und zum Schluss noch den Sonnenuntergang über Wasser beobachtet (geht ja bekanntlich an der Ostküste nicht sonderlich oft). Würds jederzeit wieder machen. Hab mich wie ne Große gefühlt.

Abends dann noch ins hiesige Pub um ein paar andere Leute kennen zu lernen und ein paar Runden Pool zu spielen und das wars auch schon wieder.

Bin inzwischen mal wieder erkältet und drum taten mir ein paar ruhigere Tage eigentlich ganz gut. Aber ist doch gut zu wissen, dass ich mich nicht zu sehr veränder, bzw. meine Gesundheit immer noch die Gleiche ist, oder?!

Sofern ich nicht auf hoher See über Bord geh oder meine Seekrankheit mich für einige Tage aus der Bahn wirft, werde ich euch bald ein paar schöne Bilder von den Whitsundays senden.

Bis dahin senden euch meine Bazillen und ich warme Grüße. Ba-ba

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Fraser Island – Sandy Paradise!

März 25, 2009

Fraser '09

Um es mit den Worten unseres Guides zu sagen: ‚Woohoo!‘ Es war einfach suuuuper. Nachdem ich zwei ruhige und erholende Tage in Noosa mit neu kennen gelernten Leuten verbrachte fuhr ich nach Rainbow Beach.

Rainbow Beach ist sozusagen der Zugang zu Fraser Island, auf dem entweder geführte 1-3 Tages Guided-Touren gemacht werden oder die beliebten und viiiel besseren ‚Self Drive Touren‘. Also kam ich dort an und wollte einchecken um am nächsten Tag mein Abenteuer anzutreten. Was passiert? Ich bin nicht eingebucht! Alle Betten voll, kein Sitz in einem der Autos frei, Fraser ade! Ich hätte heulen können. Mit viel Glück und der Überzeugungskunst einer der Rezeptionistinnen haben zwei Leute ihre Tour verschoben so dass ich einen ihrer Plätze bekam… puuh.

Also gings am nächsten Morgen los. Wir waren 55 Leute à 11 Leute pro 4WD-Drive. In meiner Gruppe waren 7 Engländer, 1 Israeli, 1 Schwedin und eine Holländerin. Vom Start ab war uns erlaubt zu tun und lassen was wir wollten. Zwar wurden uns Tipps gegeben, wo hin gehen, wo schlafen, wo Party machen etc. Aber schlussendlich war alles unsere Entscheidung… und das haben wir definitiv genossen.

Eigentlich haben wir nix anderes gemacht, wie den ganzen Tag an irgendwelchen Seen verbracht und im Wasser geplanscht, gegessen und gefeiert… super toll. Awesome time.

Wir haben den Lake McKenzie, Lake Wabby, das Maheno Wreck, Eli Creek und unseren beliebten Campingplatz/Partyplatz gesehen! Leider war die Hälfte der Insel immer noch gesperrt, da Hamish zu stark gewütet hat und der Strand so nicht mehr befahrbar war. Aber wir haben einfach das Beste daraus gemacht und trotzdem riesen Spaß gehabt.

Fraser ist die größte Sandinsel der Welt und das merkt man auch definitv… so viel Sand kanns gar nirgend wo anders geben. Echt nuuuur Sand. Überall!!! Selbst in Stellen, von denen gar nicht wusstest, dass sie existieren. Ganz schnell haben wir uns damit abgefunden, dass das Zelt, deine Klamotten und sogar jedes Essen Sand in Hülle und Fülle enthielt. Außerdem ist Fraser für die vielen wilden Dingos bekannt, die uns echt an jeder Ecke Gesellschaft geleistet haben und vor allem nachts am liebsten mit uns gefeiert hätten. Süß sind sie aber trotzdem, wie Hunde, so richtig zum Kuscheln.

Nach 2 ½ Tagen hieß es dann leider wieder aufs Festland zurück. Zwar hast dich auf eine richtige Dusche gefreut aber gleichzeitig wusstest auch, dass das Abschied bedeutet. Werd die beiden Mädels (waren übrigens die zwei vom Kanuen – Ferie und Cecilia) und vor allem meinen Knuddelbär Alex, mit dem ich mich einfach super verstanden hab, total vermissen. Die anderen waren auch alle total lieb und leider weißt, dass die meisten von ihnen nie wieder sehen wirst. Aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt.

Bin inzwischen nach Bundaberg weitergezogen und werd hier mal sehen, ob ich was von dem berühmten Rum abbekomme. 😉 Kann mir das ja fast nicht entgehen lassen, wenn man schon mal die Möglichkeit dazu hat.

Deshalb sende ich euch ganz viele liebe und, Gott sei Dank, wieder sandfreie Grüße und kann nur sagen: Erlebt es selbst ‚Woohoo!‘

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Und 1 und 2 und 3 – Kanuen in Noosa

März 18, 2009

Die Kanuten ;)‚Ich melde mich live aus Noosa, wo gerade eine 3 Tage Kanu Tour überlebt wurde. Bis zum frühen Morgen waren noch viele Opfer auf dem Wasser und keiner wusste, ob sie jemals wieder an Land ankommen werden. Die Sonne brannte, die Arme schmerzten und der Goon saß Manchen noch immer in den Gliedern. Wir trauern um alle Verlorenen und hoffen ihr Paddlerseelen wandern nicht zu den Kayaks über. Weitere News live auf dem Andrea-on-Tour-Kanal. Bleiben Sie dran.‘

Ja, was gibt’s mehr zu sagen… ich bin am Ar… ähm Äpfel. Meine Aaaarme!! Trotzdem, es war richtig toll. Aber jetzt mal ganz von Anfang…

War ja zuletzt in Mooloolaba von wo aus ich den Trip zum Australia Zoo geplant hatte. Also mein Hostel da war echt super. Total gemütlich und wieder mal haben alle gemeinsam Spaß gehabt, was leider nicht in vielen Hostels vorkommt. Hab mich gleich mit ein paar Engländern angefreundet, von denen ich einen bereits in Surfers kennen gelernt hatte. So hieß es dann abends lecker miteinander essen und später in den Nachtclub. Es hat echt seine Vorteile, wenn man ein Mädel is, braucht selten bis gar kein Geld dazu… 😉

Dann gings zum Australia Zoo. Hab mich da langsam durchgearbeitet. In der Show, die endlich um die Krokodile gehen sollte (Australia Zoo is die Heimat Steve Irwins, dem Crocodile Hunter) guck ich dann neben mich und seh doch ganz zufällig Manu und Christina, das deutsche Pärchen, das ich bereits in Newcastle kennen gelernt hatte. So haben wir dann einen schönen Tag miteinander verbracht. Unter anderem haben wir den großen wilden Kätzchen beim Planschen zugeguckt, Koalas geknuddelt und eine giftige Schlange entdeckt, die dann mit unserem Beisein eingefangen wurde. Richtig interessant.

Also gings auf nach Noosa zum Gagaju Bush Camp, von wo aus ich meine 3 Tage Tour startete. Die erste Nacht wurde noch im Camp verbracht und so lernte man sich kennen, hat sich die Route eingeprägt und sich auf den ersten großen Tag vorbereitet.

Der ging dann erst mal mit 3 ½ km von einem Fluss in einen See paddeln los. Dort wurde angelegt, und ca. 2 ½ km zum Strand gelaufen. So haben wir einen ganzen Tag lang nichts anderes gemacht als gepaddelt, am Strand gelegen und regelmäßig Wasser an die Haut kommen lassen. Aaaber war das heiß!! Auf dem verdammten Wasser kannst die Sonne leider nicht meiden, genauso wenig wie an den australischen Stränden, da es da nix anderes gibt, als Gestrüpp, Sand und Wasser. Das hieß bei 35° im Schatten: Tonnen von Sonnencreme, lange Klamotten und viel viel Schweiß. ^^ Abends gings zurück zum Camp.

Am nächsten Tag haben wir dann unseren OvernightTrip gestartet, der erstmal 7 km bis zu einem Creek ging, wo wir Lunch hatten und einen Dip ins Wasser. Hinterher nochmal 2 km über einen See zu unserem Camp. Man war das anstrengend. Die Strömung war gar nicht für uns. Dort haben wir uns dafür aber einen schönes Dinner im 2. Ältesten Pub Queenslands gegönnt und sind  ‚früh‘ schlafen gegangen, weil es heute Morgen dann hieß, 7km zurück bis ans Camp und das vor 10Uhr. Uiuiuiuiui. Ich bin schier gestorben. Ich bin echt nicht zum Paddeln gemacht. Mein Partner musste echt schwer mit mir schlucken, aber ich hab nicht aufgegeben!! Ha!

Die Gruppe selbst war super. Zu Beginn waren wir 12 Leute. 5 Schweden, 3 Holländer, 3 Engländer und ich. Aber nach der ersten Nacht im Zelt haben 4 der Schweden aufgegeben und so blieben nur noch 8 übrig. Aber war genau richtig, denn wir haben uns richtig gut verstanden und es war auch netter, nur zu zweit zu paddeln (in 4 Kanus) anstatt zu dritt – auch wenns schwerer war, viiiel schwerer! Alles in allem warens die 24km auf dem Wasser echt wert und ich würde es auch jedem empfehlen – mir nicht mehr, aber jedem anderen mit ein paar Armmuckis.

Werde mich jetzt erholen… und ein normales Bett genießen. Man ist das Backpackerleben schön – richtige Betten, Duschen, Toiletten, motorbetriebene Fahrzeuge – ich werde mich nie wieder darüber beschweren.

Wünsch euch was!! Würd ja winken, aber kann die Arme nicht mehr heben ^^.
Eure jammernde Andrea